HDRI auf den Punkt gebracht

Mo, Aug 22, 2005

HDRI

In der Natur treten oft sehr hohe Helligkeitsunterschiede auf, auf die sich das menschliche Auge sehr gut einstellen kann. Die Differenz zwischen den Extremwerten wird als Dynamik bezeichnet. Herkömmliche Aufzeichnungsverfahren und -medien können die visuellen Eindrücke nur eingeschränkt festhalten und wiedergeben.
Bilder, die einen großen Bereich der tatsächlich vorhandenen Helligkeitsunterschiede enthalten, nennt man High Dynamic Range Images (HDRIs), also Bilder mit hohem Dynamikumfang. Um diese Bilddaten zu gewinnen bedient man sich spezieller Methoden, und zur Speicherung sind besondere Datenformate nötig.

HDRIs enthalten also wesentlich mehr Helligkeitsinformation als mit herkömmlichen Monitoren überhaupt dargestellt werden kann. Dieses Mehr an Information ist in allen Bereichen der späteren digitalen Bearbeitung sehr nützlich. Im 3D Bereich ist hier vor allem die Möglichkeit, HDRIs zur Beleuchtung einer Szene zu verwenden, interessant. Diese Methode wird als Image Based Lighting (IBL) bezeichnet. Dadurch können reale Beleuchtungssituationen schnell auf computergenerierte Szenen übertragen werden.

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Thomas - Autor von 11 Einträgen in diesem bL&Log.


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