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	<title>bL&#38;Log &#187; CS2</title>
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	<description>bildbearbeitung, HDRI, digital lifestyle &#38; das reale leben</description>
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		<title>Die HDR-Unterstützung in Adobe Photoshop CS2</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Aug 2005 21:58:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[HDRI]]></category>
		<category><![CDATA[Photoshop]]></category>
		<category><![CDATA[CS2]]></category>

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		<description><![CDATA[Neben vielen anderen Neuerungen bietet Photoshop in der Version CS2 eine Funktion die die Herzen von Visual-Effects- und 3D-Artists höher schlagen lässt: die 32-Bit HDR-Unterstützung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neben vielen anderen Neuerungen die einerseits auf Workflow-Optimierung abzielen und andererseits speziell für (digitale) Fotografen entwickelt wurden, bietet Photoshop in der Version CS2 eine Funktion die die Herzen von Visual-Effects- und 3D-Artists höher schlagen lässt. In der Liste der Neuerungen findet sich ein kleiner, aber viel versprechender Eintrag: 32-Bit HDR-Unterstützung.</p>
<p>Als Pessimist könnte man anmerken, dass das Umwandeln von HDR-Bildern in 8-Bit Bilder auch schon als „Unterstützung“ bezeichnet werden könnte. Schwarzmalen ist hier aber nicht angesagt. Photoshop kann verschiedene HDR-Formate lesen und schreiben, HDR-Bilder können aus Belichtungsreihen zusammengesetzt und anschließend bearbeitet werden. Soviel also zum ersten flüchtigen Blick. Kann Photoshop nun aber Spezial-Tools ersetzen, oder ist die 32-Bit Implementierung eher eine Prestige-Frage?</p>
<p>Essentiell für den Einsatz von HDRIs im Compositing und 3D-Bereich ist zunächst die Frage der Dateiformate. Finden sich nicht die nötigen Schnittstellen, ist jede weitere Frage überflüssig. Auch hier werden die Pessimisten eines Besseren belehrt: Photoshop kann mit den wichtigsten HDRI-Formaten umgehen. Neben den eigenen Photoshop-Formaten PSD und PSB können Radiance (*.HDR, *.RGBE, *.XYZE), Portable Floatmap (*.PFM), OpenEXR und TIFF verwendet werden. TIFF-Bilder im LogLUV-Format können jedoch nur gelesen und nicht geschrieben werden.</p>
<p><strong>32-Bit Werkzeuge</strong><br />
Auch als Programmier-Laie kann man sich leicht vorstellen, dass die Umsetzung der 32-Bit Funktionen einigen Aufwand nach sich ziehen. Die Um- bzw. Neuprogrammierung benötigt natürlich Zeit und ist nicht bei allen Funktionen sinnvoll. Wechselt man in den 32-Bit-Modus, schrumpft das mit (Retusche-)werkzeugen gut ausgestattete Photoshop-Labor auf ein kleines, aber nützliches, Pannenhilfe-Werkzeugset zusammen. Dieser Vergleich ist durchaus passend. Das richtige Werkzeug zur richtigen Zeit kann wertvolle Dienste leisten, die Auswahl muss nur richtig getroffen werden.<br />
Eines der wichtigsten Retuschewerkzeuge schlechthin steht auch im 32-Bit-Modus zur Verfügung: der Stempel. Damit lassen sich unerwünschte Objekte, beispielsweise Kamera, Stativ und Fotograf im Fall einer Spiegelkugel-Aufnahme, wie gewohnt entfernen. Dass bei der Arbeit mit dem Stempel nur einige wenige Füllmethoden ausgewählt werden können fällt nicht so sehr ins Gewicht. Problematischer ist da schon, dass immer auf der Hintergrundebene gearbeitet werden muss, denn Ebenen kennt Photoshop CS2 bei der HDR-Bearbeitung nicht. Es können allerdings Auswahlen erstellt werden, und ausgewählte Bildbereiche können dupliziert, verschoben und transformiert werden.</p>
<p><strong>32-Bit Filter</strong><br />
Auf Filter deren ästhetischer Wert ohnehin eher fragwürdig ist, kann man bei der HDRI-Bearbeitung leicht verzichten. Im 32-Bit Modus stellt das Filter-Menü folgende Einträge zur Verfügung:</p>
<p><strong>Renderingfilter</strong></p>
<ul>
<li>Blendenflecke</li>
<li>Scharfzeichnungsfilter</li>
<li>Selektiver Scharfzeichner</li>
<li>Unscharf Maskieren</li>
</ul>
<p><strong> Störungsfilter</strong></p>
<ul>
<li>Störungen hinzufügen</li>
</ul>
<p><strong> Videofilter</strong></p>
<ul>
<li>Deinterlace</li>
<li>NTSC-Farben</li>
</ul>
<p><strong> Weichzeichnungsfilter</strong></p>
<ul>
<li>Bewgungsunschärfe</li>
<li>Durchschnitt</li>
<li>Feld weichzeichnen</li>
<li>Form weichzeichnen</li>
<li>Gaußscher Weichzeichner</li>
<li>Matter machen</li>
<li>Radialer Weichzeichner</li>
</ul>
<p><strong> Sonstige Filter</strong></p>
<ul>
<li>Hochpass</li>
<li>Verschiebungseffekt</li>
</ul>
<p>Größtenteils handelt es sich um Filter für die man bestimmt Verwendung finden wird. Die meisten Filter in dieser Liste dienen nicht dem Zweck Bilder mit vorgefertigten, immer gleich aussehenden, Effekten zu belegen, sondern in Verbindung mit HDR-Bildern sinnvoll einsetzbar. Gut, auf Blendenflecke könnte man eigentlich verzichten und warum ausgerechnet De-interlace und NTSC-Farben 32-Bit tauglich Programmiert wurden ist ein Rätsel. Vielleicht war es programmiertechnisch wenig Aufwand die entsprechenden Algorithmen anzupassen.</p>
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